Jüdische Zeitreise – Volksbühne am Rudolfplatz am 26.11.2024

Willkommen bei der “Jüdischen Zeitreise durch den kölschen Fastelovend” am Dienstag 26. November 2024 in der VOLKSBÜHNE am Rudolfplatz und erlebt u.a. Texte und Lieder von Hans David Tobar!

Hans David Tobar (geb. 1888 in Köln, gest. 1956 in New York) war vor 1933 einer der größten Künstler im Kölner Karneval. Vor den Nazis in die USA geflohen, geriet er in seiner geliebten Heimatstadt viele Jahrzehnte in völlige Vergessenheit.

Wir bringen Tobar wieder auf Kölner Bühnen zurück – und ihr könnt dabei sein.

Tickets gibt es direkt unter:

https://www.koelnticket.de/…/juedische-zeitreise…

Kneipensitzung “Ov krüzz oder quer” am 16.02.2025

Leev Fründe,

ab sofort könnt ihr Karten für unsere Kneipensitzung “Ov krüzz oder quer..” am Sonntag, 16. Februar 2025 im Stapelhaus in der Altstadt erwerben und zwar per Mail an buero@kippakoepp.koeln.

Unser Literat hat wieder ein tolles Programm zusammengestellt!

Wir freuen uns auf Die Paveier, Scharmöör, Eldoradomusik, Funky Marys, Fidele Kölsche und Palaver – wie immer unterstützt und begleitet durch unseren “Kapellmeister” Heinz Coellen alias DJ Henry.

Und als Höhepunkt erwarten wir das Kölner Dreigestirn 2025 auf unserer Bühne.

Sehen wir uns?

Tickets à 39,50 EUR zzgl. 2,00 EUR VVK-Gebühr.

Streitkultur – Ist Antisemitismus jetzt woke? Mit Michel Friedman

Wir Kippa Köpp möchten auf eine weitere Veranstaltung hinweisen, die keine Veranstaltung der Kippa Köpp ist, die uns aber dennoch am Herzen liegt. Unser hospitierendes Mitglied Bettina Montazem, die Chefin des Urania-Theaters stellt am 4. Februar um 18 Uhr in ihrer Reihe “Streitkultur” die Frage: “Ist Antisemitismus jetzt woke?“. Dazu hat sie den Publizisten Michel Friedman eingeladen, der in einem Gespräch auf der Bühne, im Anschluss mit dem Publikum darüber diskutieren wird, wie und warum sich die alte/neue Judenfeindschaft seit dem Terrorüberfall der Hamas am 7. Oktober 2023 in großen Teilen der sich selbst als antirassistisch gebenden Linken ausbreitet.

Weitere Informationen sind hier zu finden:

Text Lorenz Beckhardt

Urania-Theater 2.0

Wir wissen nicht, ob der Berliner Kurt Tucholsky Spaß am Karneval hatte. Beim Rheinländer Heinrich Heine dürfen wir das eher annehmen. Den nötigen Humor hatten sie beide. Und etwas von ihrem sarkastischen Feinsinn muss auf die jüdischen Karnevalisten ihrer Zeit abgefärbt haben, denn die Texte, die Lieder und Reden der jüdischen Jecken im 18. und 19. Jahrhundert bis 1938 waren schon irgendwie … anders. Wahrscheinlich deshalb war unsere Veranstaltung am 5. November 2023 ratz-fatz ausverkauft, so dass wir sie jetzt am 7. Februar um 19.00 Uhr im Urania-Theater in Köln-Ehrenfeld wiederholen werden.

Die Kölsche Kippa Köpp (KKK) sind nämlich auch außerhalb der Session ruhelos und durchforsten die Archive auf den Spuren jüdischer Karnevalisten, die zwischen 1823 und 1938 den kölschen Fastelovend mit ihrem Humor, mit ihren Texten und Liedern bereichert haben. Ein Dutzend von ihnen ist so aus der Vergessenheit zurückgekehrt. Es ist Zeit, der Welt zu zeigen, welche Schätze wir gefunden haben.

Text von Lorenz Beckhardt