Nach unserer ersten Zeitreise „Von Köln eine Kroyn bis Heidewitzka in New York“ haben wir uns erneut auf Spurensuche begeben. Dass das Vorgängerstück bei allen fünf Aufführungen – im Urania Theater, in der Volksbühne am Rudolfplatz, in der Landesvertretung NRW in Berlin sowie im Haus der Springmaus in Bonn – restlos ausverkauft war, hat uns darin bestärkt, diesen Weg weiterzugehen. Am Dienstag, dem 24. November 2026 ab 19 Uhr laden wir Sie nun in die Volksbühne am Rudolfplatz ein, um gemeinsam das Leben des jüdischen Künstlers Hans David Tobar kennenzulernen.
In den 1920er-Jahren war Tobar eine feste Größe im kölschen Fastelovend und stand seinem engen Freund Willi Ostermann in Sachen Popularität in nichts nach. 1933 endete seine Karriere jedoch abrupt. Es war uns ein persönliches Anliegen, sein Wirken und das Schicksal seiner Familie umfassend zu würdigen. Dafür haben wir intensiv recherchiert und konnten auf private Briefe, Originaltexte und Dokumente zurückgreifen, die uns ein sehr persönliches Bild dieses Ausnahmekünstlers vermittelt haben. Das Ergebnis ist eine Revue, die mal nachdenklich stimmt und im nächsten Moment die heitere Seite des kölschen Lebens feiert.
Was Sie erwartet: Wir, Aaron Knappstein (Präsident der Kölsche Kippa Köpp) und Volker Scholz-Goldenberg (Vorstandsmitglied), begleiten Sie moderierend durch den Abend. Gemeinsam mit den Schauspielern Dr. Michael Klevenhaus und Susanne Kamp sowie dem Ensemble Schängs Schmölzje präsentieren wir Ihnen:
- Einblicke in Tobars Lebensweg auf Basis neu entdeckter, privater Quellen
- Originale Büttenreden, Lieder und Anekdoten
- Bisher unveröffentlichtes Fotomaterial aus dem Familienbesitz
Für uns ist dieses Format weit mehr als eine Show – es ist ein Versuch, jüdisches Leben als festen Teil unserer Stadtgeschichte wieder sichtbar zu machen.
Der Vorverkauf hat begonnen und mehr als ein Drittel der Karten sind bereits verkauft. Wer also dabei sein will sollte schnell sein:






